Freitag, 17. November 2017

5 x schlechte Mascara von p2

The life... on my face


Ich bilde mir ein, kein besonders vorurteilsbehafteter Mensch zu sein... anders ist es, wenn es um Schminke geht! Ich habe ziemlich klare.. okay, fest eingebrannte Vorstellungen darüber, was welche Firma genau gut kann und was nicht 😉 Catrice z.B. kann gut Monolidschatten, finde ich, essence macht das im günstigen Sortiment aber auch ganz gut! L'Oréal ist meist in allem zu teuer für das, was sie anbieten.. und #p2kannfastalles meiner Meinung nach... #nurkeinewimperntusche
Es tut mir soo leid, daß zu sagen, denn ich hege große Sympathien für diese Marke: erschwinglich, recht ansprechend verpackt und mit ordentlicher Qualität unter der Plastikhaube!!




Leider, leider aber waren bisher ALLE Mascaras, die ich von p2 probiert habe, schlechter als erhofft: und ich wäre nicht #dasWimpernmädchen, würde ich euch nicht davon offen und ehrlich berichten!

  • p2: Multi dimension mascara → kein DUPE zu nix
  • p2: glam deluxe density + length mascara → die Schuhbürste
  • p2: upper + lower lash line skinny mascara → Fehlkauf
  • p2: sophisticated volume + stretch mascara → der rosa Morgenstern
  • p2: beauty insider volume mascara → Miss Unsichtbar





  • p2: Multi dimension mascara



    Um es kurz zu machen: es gab da eine schw**** teure Wimperntusche von L'Oréal, die ich lange aus der Ferne angebetet und dann online erworben habe (um mehr darüber zu erfahren: schalten Sie auch morgen wieder ein!), nur um aufs Gemeinste von ihr enttäuscht zu werden! Dieses tiefe Loch in meiner Kosmetikseele musste irgendwie gefüllt werden; also habe ich eine andere, ähnliche Tusche von p2 gekauft, um mich zu trösten..?


    p2: Multi dimension mascara


    Zumindest das Bürstchen sah vielversprechend und dem des L'Oréal-Teils sehr ähnlich: aber statt einer schön verlängernden Tusche habe ich irgendwie so... nix bekommen. Also, sie macht mehr als nix, zumindest wenn sie neu ist, aber leider nicht das, was ich mag. Und auch meiner Meinung nach nicht, was p2 uns versprochen hat... 😨

    "...erreicht auch die kleinsten Wimpern und zaubert voluminöse, dichte Wimpern mit Extra-Schwung für einen gelungenen Auftritt."







    p2: glam deluxe density + length mascara




    Ich habe die Mascara nach dem ersten Test im #Schminkitalk nochmal und nochmal benutzt und nein, es wurde nicht mehr die große Liebe zwischen uns: sie verklumpt und verklebt eher mehr als weniger, je länger sie offen ist und ein wirklich tolles Ergebnis bekomme ich mit ihr weder am Lidschatten-, NOCH am Mascara-Auge hin.. 


    mit den langen Borsten getuscht :-)
    mit den kurzen Borsten getuscht :-(

    Ich muss auch sagen, daß das bei dem Bürstchen kein Wunder ist: die Borsten stehen so eng beieinander und sind so kurz, daß ein Durchkämmen mit dem Ding quasi unmöglich ist. So kann aber kein Überschuss an Tusche entfernt und kein schön definiertes Ergebnis erzielt werden.. ich kann mir nicht helfen, aber mich erinnert das Teil immer an eine besondere Art Schuhbürste. Damit würde ich mir auch nicht die Wimpern tuschen wollen *hehe*







    p2: upper + lower lash line skinny mascara 



    Kein schlechtes Produkt, nur nix für mich: ich wollte mir damit, wie vollmundig von p2 angepriesen, 
    "...auch kleinste Wimpern direkt an der Wurzel" tuschen. Und zwar eben die an der 'upper lash line'! Aber ich fand leider nicht, daß sie "...verlängert, verdichtet und wunderschön definiert" wurden.

    p2: upper + lower lash line skinny mascara 010 mini-me

    Wem die bewegten Bilder vielleicht noch gut gefallen haben (kuckst Du *hier*), der wird angesichts dieses doch etwas traurigen (im Sinne von: sehr dezentem) Ergebnisses vielleicht verstehen, warum ich keine große Hoffnung mehr in das kleinste Mascarabürstchen dieses Planetens lege! #tightlinenNULL #verdichtungNULL







    p2: sophisticated volume+stretch mascara




    Die fand ich schlecht, also so richtig schlecht. Gleich von Beginn an.. Und sie hat ein gefährliches Morgensternbürstchen, was mich an einen.. aber schaut euch morgen das Video an :)

    p2: sophisticated volume + stretch mascara 


    Ich fand die innovative Bürste nämlich weder praktisch noch irgendwie sinnstiftend, da ich für den sternförmigen Teil am Kopf einfach keine Einsatzmöglichkeit gefunden habe, nein, ich hatte immer nur Angst, mir mit denen - in meine Richtung weisenden - Stacheln ins Auge zu stechen XD
    Aber auch der Bauch und Po des Bürstchens waren nicht überwältigend: ich habe mit ihm normal gekämmte und normal verlängerte Wimpern bekommen, aber zu welchem Preis...? #Angst








    p2: beauty insider volume mascara


    Diese Tusche habe ich nicht mal mehr, da das die erste ist, die ich je im dm zurückgegeben habe.. denn sie hat gar nix bewirkt bei mir. Also, so NIX. Ich dachte, sie sei absolut leer. Vielleicht war sie das auch.. aber wer stellt denn eine komplett leere Tusche ins Regal? Kann die so alt sein, daß sie staubtrocken ist? Oder ist das Geheimnis der 'beauty insider', daß sie den absolut unmerklich geschminkten, weil TATSÄCHLICH ungeschminkten Look ausführen??



    ♦♦♦



    Um das Ganze noch etwas positiver zu beschließen möchte ich nochmal versichern, daß ich UNGLAUBLICH viele Produkte von p2 sehr gern benutze, fast täglich! Foundation z.B. und einen Higlighter-Stift, ich habe Lidschatten (cremig und pudrig) und Concealer von der Marke, genau wie Rouge und Lippenstift*.. und alles finde ich wirklich tadellos; nur die Mascara, naja... *hust* mit denen sollte ich nun endgültig mal abschließen. Ich muss also aufhören, welche von p2 'auszuprobieren', mit irgendwelchen fadenscheinigen Begründungen - MUSS-LOS-LAS-SEN! NICHT-TES-TEN!! 😆


    Nobody's
    perfect




    Mittwoch, 15. November 2017

    10 Produkte - 1 Look: für (sehr) helle Haut

    The life... on my face



    Eine Palette, logo.... und zwar nicht nur eine, die aus mehreren Lidschatten besteht, sondern auch noch zusätzlich aus Rouge & Highlighter zusammengesetzt ist #cheating 😉




    Ich muss allerdings zugeben, daß ich zuerst mit meiner essence: eye & face palette in der Nuance 01 glow for it nicht so viel anzufangen wußte: ich hatte sie eben wegen des enthaltenen Highlighters und des Rouges gekauft, die wirklich sehr sehr schön sind.. aber die Lidschatten? Obwohl ich grünliche Augen habe, komme ich nämlich mit lila Nuancen nur schlecht zurecht. Klingt seltsam, ist aber so -.- 
    Also, Flieder ist kein Problem, und auch so ein dunkles Violett allein.. aber das irgendwie kombinieren? Mit was? Das fällt mir immer schwer!



    Insofern war ich SEHR froh als mir klar wurde, daß die Farbzusammenstellung der kleinen essence Palette perfekt zu einem Look von Christina passt, den ich schon immer mal nachschminken wollte, aber einfach nie die richtigen Lidschatten dafür da hatte..








    Für wen geeignet?

    • für sehr helle, eher kühle Hautuntertöne (mit hellem oder dunklem Haar)
    • für alle Augenfarben mit kühlem Unterton: Grau, Blau, Grünblau, Schwarzbraun 
    • für alle, die ein einfaches und schnell gemachtes Makeup mögen
    • für den Hallo, wach!-Effekt (kühle Töne + rosa)
    • für die kalte Jahreszeit oder den Frühling, da der Look insgesamt sehr eisig-frisch rüberkommt



    Vorher ⇉ nachher









    AUGEN




    Champagner aufs bewegliche Lid auftragen
    Lila und Grau aufs äußere Drittel des Lids auftragen



    Ich weiß gar nicht, was ich gegen lila Lidschatten habe: das ist nämlich ein Farbton, der allen Augenfarben stehen soll... und somit super-praktisch ist. Aber wirklich oft sehe ich ihn nicht, weder auf Blogs noch an Damen auf der Straße, was wohl daran liegt, daß die meisten auch solche Ursula-Assoziationen kriegen, wenn sie an LILA! denken... oder? --- O-DER??




    Hier aber wird der lila-liche Lidschatten nur im äußeren Augenwinkel aufgetragen; ich hab den Ton noch mit etwas mattem Grau ergänzt, so kann man das Augen-Make-Up genau so dunkel gestalten, wie man es gern hätte. 
    Auf die Art und Weise gefiel mir das Ganze am Ende dann auch wirklich gut: es war weder zu sehr Meerhexe noch zu unauffällig-dezent, sondern genau richtig für meinen Geschmack... und außerdem läßt diese Kombination meine grünlichen Augen halt so schön strahlen *.*





    TEINT





    Der Maybelline Concealer mit dem blöden Namen 😉 ist zwar nicht der hellste auf diesem Planeten, aber er vereint zwei Vorzüge in sich: einen rosastichigen Unterton (wichtig für kühle Hautuntertöne) und anständige Deckkraft, so daß ich ihn als Foundation-Ersatz zweckentfremden kann. Aber eben diese gute Deckkraft hat auch ihren Preis, nämlich eine recht trockene Konsistenz, d.h. er ist für meine sehr trockene Haut (besonders in der kalten Jahreszeit) nicht schmierig genug. Abhilfe schafft da die MAC: strobe cream, die seine Konsistenz nicht nur etwas reichhaltiger macht, sondern auch gleich noch seinen Farbton leicht aufhellt. 

    Bei Puder nutze ich gern eines, was einen Rosastich hat: das passt mir viel besser als gelbstichige Varianten. Auf Nummer Sicher geht man mit sehr heller Haut aber mit einem komplett transparenten, wie es sie von trend IT UP, essence & Co gibt :)

    Highlighter und auch Rouge aus der essence-Palette sind übrigens wirklich toll für richtig helle Haut: ein weiterer, heißer Tipp ist das Rival de Loop Young Mono Rouge 01 tender rose - das ist endlich mal ein Ton, bei dem selbst ich #Wassernymphe nicht vorsichtig sein muss beim Auftragen, da die Clownswangen-Gefahr quasi bei null liegt. Es braucht nur einen fest gebundenen Echthaarpinsel um ordentlich Farbe aufzunehmen und dann geht's los :)






    LIPPEN




    essence: lipliner 12 wish me a rose


    Christina hatte bei ihrem Look das intensiver getönte Rosa "cute pink" der essence lipliner gewählt, aber ich habe mich für die Nuance 12 "wish me a rose" entschieden: das ist ein eher warmer Ton, der meiner eigenen, sehr blassen Lippenfarbe recht nahe kommt. 

    Darüber habe ich dann einen meiner Langzeit-Favoriten von Kiko aufgetragen: die Ultra Glossy Stylo sind nicht nur schön angenehm-pflegend, sondern die Nuance 803 ist auch besonders gut für wirklich blasse Haut geeignet - meine hellblonde Freundin nennt diesen Lippenstift immer "mehr als nix drauf, aber weniger als viel Farbe.. was Zartes für jeden Tag!"


    Kiko: Ultra glossy stylo 803

    In Kombination mit dem rosa Lipliner wird der Farbton dann viel weniger durchscheinend, er sieht fast komplett deckend aus: ich mag übrigens die Kombination aus Lipliner + Lippenstift viel lieber, als Lipliner allein zu tragen. Für meine trockenen Lippen macht sich diese Mischung einfach besser.. und auch wenn der Kiko-Lippenstift natürlich keine Lippenpflege ersetzt, so geht er mit seiner Labello-artigen Konsistenz doch eindeutig in diese Richtung - perfekt jetzt für die kommenden, kalten Tage #winterlippe #ickhördirplatzen


    essence: lipliner 12 wish me a rose + Kiko: Ultra glossy stylo 803






    Alle verwendeten Produkte:





    Swatches von links nach rechts:

    1. champagnerfarbener Lidschatten aus der  essence: eye & face palette 01 glow for it 
    2. grauer Lidschatten aus der  essence: eye & face palette 01 glow for it 
    3. lila Lidschatten aus der  essence: eye & face palette 01 glow for it 
    4. Rouge aus der  essence: eye & face palette 01 glow for it 
    5. Highlighter aus der  essence: eye & face palette 01 glow for it 
    6. Lipliner von essence: lipliner 12 wish me a rose
    7. Lippenstift von KikoUltra glossy stylo SPF 15 803 Pink flamingo





    Und wer nun noch mehr Inspiration für seinen bleichen Wasserleichennymphen-Teint sucht, mit dem teile ich sehr gern meine persönliche Makeup-Playlist auf YouTube ↓





    Aber ich freue mich auch sehr auf eure Tipps für uns Schneewittchen

    und Schneeweißchen




    Sonntag, 12. November 2017

    The life... in my sweet home

    Cozy sunday



    IIH! *klick*


    trend IT UP: fade to black glitter nail polish 020


    ICH-WAR-LIVE! End-lich!! =)








    Ein Beitrag geteilt von Quotes, Thoughts & Feels (@quotesndfeels) am










    Samstag, 11. November 2017

    Blog: Job oder Hobby?

    The life... in front of my eyes


    ... oder auch: warum ich keine farbechten Unterarm-Swatches vorweisen kann.

    Schon seit ich den Blog nicht mehr ganz frisch hatte und richtig ins B(eauty)-B(logging)-B(usiness) eingestiegen war, habe ich immer und immer wieder hin und her überlegt: soll ich mehr machen?
    Lampen kaufen?
    Professioneller werden?
    Oder: ICH bleiben!?



    Mein Unwillen, mich an die Gepflogenheiten des BBB (teure Kamera, professionelle Beleuchtung, semi-professionelles Fotostudio, tolles Blogdesign, Websiten-Optimierung usw.) anzupassen rührt auch daher, daß ich nie vorhatte, einen Beauty-Blog zu gründen. Das sieht man schon am Namen, der ganz absichtlich so gewählt wurde: das hier ist mein Blog, mein Leben und was ich darin so erfahre. Es ist mein Tagebuch, in dem ich mir - und manchmal auch anderen - Geschichten von mir erzähle... ich wollte niemals eine Bedienstete für Produktinformation werden. Ich bin viel eher fasziniert vom Blick hinter die Kulissen, auch wenn ich manchmal gern den perfekten Auftritt auf der Bühne hinlege.
    Damit schlage ich mich schon immer rum: was ich bin und was ich davon nach außen zeige.




    Ich bin ein schlechter Beauty-Blogger



    Eins ist sicher; das hier ist #NoBeautyblog an sich... denn um ihn dazu zu machen, müßte ich so viel mehr tun.
    "In einer Community, in der die "Insta-Braue" und Highlight, als hätte man sich in Butter gewälzt, auf der Beliebtheitsskala oben rangieren, wirkt der zarte Ballerinalook vielleicht nicht so anziehend. Perfekter, krasser, teurer; wer interessiert sich da schon für ein Alltagsmakeup mit günstigen, einfach zu beziehenden Produkten?"

    Ich liebe es, ab und an was auszuprobieren, aber diese Art von Makeup ist für mich keine Verschönerung, sondern eine Verkleidung: und die gebe ich mir höchstens mal zu Halloween oder bei #nachgeschminkt, aber doch nicht in echt... also, der Beautyblogger-Look aus Instagram-Braue + Smokey Eyes und milimeterdicker Spachtelmasse auf dem Gesicht ist doch nicht ernstzunehmen; oder? OD-ER? Ich für meinen Teil möchte dieses Schönheitsideal nicht hier breittreten, einfach um dem Leser kein falsches Bild zu vermitteln. Niemand muss so aussehen; und alltagstauglich ist so ein full face-Look auch nicht. Ich weiß es, denn ich zementiere mir ab und zu mal stundenlang (keine Übertreibung!) Make-Up auf die Visage, um das dann für eine Blogparade etc. zu fotografieren... denn auf Fotos, ja, da sieht das gut aus!


    Der Aufwand lohnt echt nicht...*.+



    Der Ausweg aus der Bredouille wäre, in eine bessere Austattung zu investieren; allerdings mußte ich leidvoll erfahren, daß 'echte' Makeups und besonders zarte Farben und subtile Effekte sich wahrscheinlich nur in einem Profi-Studio wirklich ablichten ließen, und auch dann nur mit Hilfe von mehreren Beleuchtern, Alufolienhaltern und sündhaft teurer Technik.. 
    die ich nicht habe. Deswegen gibt es auch keine farbechten Unterarm-Swatches hier auf dem Blog zu sehen, denn ich mache das ja nicht professionell. Vielleicht können Berufsblogger das leisten..

    oder aber es fehlt mir nicht nur an Geld, sondern schlicht an Know-How. Kann gut sein!!
    "Wenn der Smokey-Deep-Contour-Blinglight-Look dann steht und fotografiert ist, folgt der nächste Schritt: Suchmaschinenoptimierung. Ich habe keine Ahnung, wie das perfekt funktioniert, wie viel kümmerst du dich darum? Hier die richtigen Hashtags, da die richtige Blogspoteinstellung, mit Glück eine Erwähnung durch einen größeren Blogger."

    Ich empfinde vieles am rein technischen Drumherum nervig, d.h. was ich alles so noch nach dem Schreiben machen muss: ich hasse es, das Layout zu machen (bißchen), den Text zu formatieren (mittelmäßig), die Verlinkungen zu setzen (ziemlich!) und dann noch die ellenlangen, korrekten Produktbezeichnungen rauszusuchen und hinzuschreiben (uuuunendlicher Hass!!) 😃 Deswegen fiele es mir nie im Traum ein, DANN noch die richtigen (welche?) Schlagworte zu vergeben und DANN noch was fürs SEO zu machen, geschweige mich bei irgendwelchen großen Bloggern einzuschleimen, die bisher nicht mal was von meiner Existenz ahnten...nää! Da liege ich schon im Bett und schlafe den Schlaf des Gerechten *.*




    Bloggen ist nämlich so gesehen ein Vollzeit-Job im Sinne von: es gibt niemanden außer dir, der dir irgendwas abnehmen könnte. Und bis hier mal irgendwas fertig ist, gehen gefühlt Jahre ins Land. Ich habe keinen Assistenten, auf den ich Aufgaben abwälzen könnte (leider). Oder einen Mitarbeiter, der bestimmte Sachen besser kann als ich, weil das sein Spezialgebiet ist wie z.B. den ganzen Internet-Suchmaschinen-PR-Sch****. 
    Alles, was hier digital zu sehen ist, wurde ja analog erstellt: von meinen analogen Nackenmuskeln. Und die entscheiden sich am Ende eines langen, langen Blogposts meist für die Option mit dem entkräftet zurücksinken, nicht für die mit dem tatkräftigen Werbetrommel-Rühren..

    "Makeup, Bild, Suchmaschinenoptimierung, dann der Text: Mehr als ein paar Zeilen zu lesen? Macht heute scheinbar so gut wie kein Mensch mehr. Ich denke, es sind auch viele junge Mädels, die auf Instagram Accounts groß machen. Viele von denen haben sicher keine Lust auf viel Text. Aber ist das wirklich deine angestrebte Zielgruppe?" 

    Ich habe keine Ahnung. Denn entgegengesetzt zu dem, was anscheinend fast alle tun, mache ich mir keine Gedanken über meine 'Zielgruppe'. Was soll das auch sein? Menschen sind Menschen und jeder Besucher hier steht für sich, als Person, nicht als Gruppe, die pauschal abgefrühstückt werden kann. Und ich bin kein Soziologe, der Statistiken erstellt und Daten erfasst - und selbst WENN ich meinen google analytics Account für den Blog VER-STEHEN würde, der mir all diese Infos liefern könnte (tu ich aber nicht... ums VER-RECKEN nicht!), wäre es mir.... egal.




    Das hier überhaupt so viel für andere herausspringt ist, wenn ich mal ganz ehrlich bin, eigentlich nur eine Randerscheinung. Ein Nebenprodukt. Denn das Schreiben mache ich für mich. Und das Gestalten. Und die Themenauswahl treffe ich auch nach vollkommen eigennützigen Gesichtspunkten.
    Ich ersinne gern Projekte und sprudele über vor Ideen, die ich gern in einer bestimmten Art umsetzen will.
    Mein Blog und seine Einträge sind noch am ehesten als mein Bastel-und Schreibprojekt zu verstehen; und das ist für mich total aufgegangen. Ich konnte mich wirklich gut darin üben, mehr zu schreiben. Über alles mögliche zu schreiben. Etwas unter Termindruck fertig zu schreiben. Und auch mal Texte einfach zu Ende zu bringen.... und nicht an meinem eigenen Perfektionismus zu scheitern, da es hier ja niemand anderen außer mir gibt, der meine Leistung und mein fertiges Machwerk am Ende bewerten und zensieren könnte.


    Ich habe schon immer geschrieben; seit ich 7 Jahre alt bin, eigentlich... aber nie öffentlich und für andere sichtbar. Hier aber habe ich über die Jahre mehr als 1000 Blogposts nicht nur angedacht und angefangen, sondern auch zu Ende geschrieben... und das hätte ich nirgendwo so leicht und frei gekonnt wie hier auf meinem eigenen, kleinen Blog.




    Macher, kein Manager


    "Zuletzt das Verbreiten des Blogpostes/Instabildes: Teilen auf Twitter, Facebook, Instastories und weiß der Teufel, wo noch. Dann die generelle Steigerung der Bekanntheit: Bei anderen kommentieren, sich in Blogparaden engagieren, twittern....Zusammenfassend: Ich glaube, guter Content reicht einfach nicht (mehr?), sondern eine clevere und disziplinierte PR-Strategie muss man durchziehen können."

    Ich habe weder einen Blog-Account bei facebook (gelöscht, weil es mich genervt hat, den zu betreuen, wenn mir doch der Blog schon echt alle Haare zu Berge stehen läßt) noch Twitter, kein google+ und Snapchat. Auf YouTube habe nicht mal einen ordentlichen Header eingerichtet. Man müßte meinen, soviel wie ich an Photoshop rumbastele, müßte ich mehr Wert auf Äußerlichkeiten legen, aber ich denke immer: "Mann, Qualität macht sich am Inhalt bemerkbar! Bleibt so, ich schreib lieber schon mal was Neues.." Und für Instagram fehlt mir dieser weiße Fake-Fur-Teppich (hab nur einen stark angegilbten, den kann ich also höchstens nutzen, wenn ich eine pipigelbe Unterlage bräuchte.. aber wann brauch ich die schon mal?). 
    Ich habe also nichts, mit dem ich, in Social Media-Maßstäben, angemessen Werbung machen könnte.  Will ich aber auch nicht. Kann ich nicht. Mag ich nicht.

    Ich bin der Macher, nicht der Manager; ich erschaffe das Ganze, aber ich will es nicht vermarkten. Das ist einfach nicht mein Steckenpferd. Und ich bin wohl zu sehr Künstler, als daß ich mein Machwerk verbiegen lassen wollte, um es kommerziell erfolgreich zu machen.




    Außerdem stellt sich die Frage: würde es mir heute überhaupt noch was bringen, mich so aufzureiben?? Früher, so 2012/13 hätte man mit dem ganzen Aufwand ja noch was reißen können, aber heute?
    "Grundsätzlich stellt sich wirklich die Frage, wie überholt Blogs im Jahr 2017 sind. Es sind ja wirklich selbst die ganz großen, die Einbrüche zu verzeichnen haben. Schau dir mal die Kommentarspalten heute und vor zwei Jahren an..." -- Sartrellit

    Ich habe und werde mit meinem Blog hier keinen Blumentopf mehr gewinnen. Das Gute daran ist aber: wenn meine Machenschaften bisher auch keine Riesenbegeisterung ausgelöst haben, so gab es doch aber auch keine Riesenablehnung. Ich kann also, so wie bisher, immer einfach mit allem weitermachen, was mir so einfällt und mir gefällt, und das unter dem Radar der großen Öffentlichkeit, sozusagen. Was wagen.. Auf meine Art. So wie immer :)





    Nochmal von Anfang an


    "Wenn es keinen Spaß mehr macht, sind eine Pause oder ein reduziertes Pensum bestimmt nicht schlecht. Vielleicht mal neu orientieren, vielleicht mal Themenwechsel..? Du schreibst offensichtlich viel und gerne und gerne viel und gut. Vielleicht auch einfach mal was ganz anderes, denn Du schreibst einfach unterhaltsam. Selbiges gilt für Deine Fotografie - ich bin ein großer Fan Deiner "Cozy Sunday" Beiträge. Ich finde, Du hast ein super Talent dafür, so besondere Lichtverhältnisse einzufangen. Ich würde Deinem Instagram Account auch als reinem (Landschafts)Fotografie Account folgen." -- Sandra

    Als ich hier auf dem Blog die ersten Worte veröffentlichte, war es Winter, in dem mein Freund und ich mehrere Wochen am Stück krankgeschrieben im Bett lagen (er) oder saßen (ich), eingemummelt in warme Decken (beide) und mit dem Laptop auf den Knien (nur ich). Ich habe diese Wochen des erzwungenen Herumlümmelns sehr genossen, weil ich in diesem gefühlten Vakuum auch absolute Ruhe hatte, um mich mit dem Experiment Blog zu beschäftigen.. Niemand hat den Blog damals gelesen und ich mußte mit niemandem wetteifern; weder mit konkurrierenden Bloggern noch mit meinem Drang, es nach den Maßstäben anderer gut zu machen. Für mich ist der Blog untrennbar mit dem süßen Klang von absoluter Stille, von Ruhe, von ganz ins Basteln versunkener Selbstvergessenheit verbunden. Mit einer stressfreien Atmosphäre, kurz gesagt.


    The life.. in my sweet home war die erste Rubrik, die mir fest für den Blog eingefallen ist und die ich immer beibehalten habe: sie zeigt am besten, worum es mir eigentlich hauptsächlich ging.. den sehr intimen Blick nach innen. Geschafft habe ich über die Jahre aber eigentlich nur, mich immer wieder um diese Tür herumzudrücken, denn... von außen zu sprechen ist leichter, als den Weg nach innen zu eröffnen.

    Ich bin für den Beauty-Part in meinem Blog überhaupt nicht undankbar, ganz im Gegenteil: ohne ihn wäre ich heute wahrscheinlich häßlicher (geschminkt), sonnenverbrannter und um einige schöne Erfahrungen ärmer.. vom technischen Wissen hinter den Kulissen mal ganz abgesehen (ich mache meinem Freund manchmal Angst, wenn ich sowas sage wie "nimm doch diese Tasten-Kombination!").
    Ich bin so ein richtiges Mädchen-Mädchen und zelebriere das Hübsch-machen gern ganz genüsslich und in Gesellschaft, denn erst dann macht es (mir) so richtig Spaß!


    Nur mach ich das halt nicht nur.. und schon gar nicht professionell, sondern hauptsächlich für mich.
    Alles bleibt also, wie es ist - allerdings denke ich heute, daß es so ist, weil ich es mir genauso und nicht anders ausgesucht habe... Ich würde meinen Blog nicht anders wollen. Es ist #Myblog → #noBeautyBlog


    ♢♦♢


    Ich hab den Kopf voller Ideen. Immer. Ich hab mich nur nie getraut, sie alle umzusetzen.
    In Zukunft sollte ich es einfach tun; meine Leidenschaften zeigen und hier einbinden. "Unpopulärer" als ich jetzt schon bin, kann ich dadurch auch nicht mehr werden 😉. Aber vielleicht werde ich dadurch etwas zufriedener mit dem, was ich tue und womit ich meine Lebens-Zeit verbringe.




    Im Moment würde ich total gerne ein Herbst-Video machen, mit dem See und Nebel und allem. Und Musik.
    Und ich hab noch zwei, drei Artikel zu blogbezogenen, aber doch eher übergeordneten Themen wie Werbung und Trolls usw. halbfertig auf Halde. 
    Und ich würde einfach wahnsinnig gern Instalive-Schminkvideos machen können *mimimiiii*!!!

    Aber heute gehen wir erstmal Päckchen packen für Kinder zu Weihnachten :)


    This is my life
    in front of your eyes






    Und wer es doch besser machen will als ich: ↓
    Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...